Transition town – was ist das?

Weltweit gibt es bereits über 969 „offizielle“ Transition Towns, darunter sind auch Initiativen in anderen Großstädten wie z.B. in Bristol oder Los Angeles – in den Startlöchern stehen aber bereits viele weitere Gruppen wie einige Projektgruppen des Zeitgeist Movement. Auch in Deutschland gibt es bereits offizielle Transition-Towns.

Die Idee von Transition-Town (zu deutsch: „Stadt im Übergang“) ist im Grunde eine Weiterentwicklung des Permakultur-Konzepts. Ein umfassender Ansatz also, der bei der Gestaltung des eigenen Lebensraumes alle lokalen Gegebenheiten optimal einbezieht und nachhaltig nutzt. Im Sinne einer ressourcenbasierten Naturgesetzwirtschaft geht es hierbei um die Rückbesinnung auf lokale und regionale Wirtschaftskreisläufe jedoch im globalen Kontext mit entsprechender Vernetzung.

„In Transition 1″, einen Dokumentarfilm zum Thema gibt es hier mit deutschen Untertiteln.

Großstädte können sich nicht komplett selbst versorgen, sie müssen sich mit dem Umland und der Region arrangieren. Es soll also bei den Transition-Towns nicht darum gehen, sich komplett abzuschotten, sondern darum, erstmal das zu realisieren was lokal und regional möglich ist, um sich bei Bedarf mit überregionalen PartnerInnen zusammen zu tun. Bei diesen Permakultur/Transition Towns geht es daher genauso um einen klaren Kopf – sich eigene Gedanken machen, kritisch Hinterfragen, Ausprobieren, Beobachten, Weiterentwickeln, mit Anpacken und in die Tat umsetzen.

Auch dieses Projekt lebt von aktiver Beteiligung. Mehr erfahren über transition-initiaven.de oder unter Transitionnetzwerk Transition Germany.

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